Autorin
Paulina Muck (*1995) absolvierte 2024 ihren Bachelor in Literarischem Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Bereits ihre Bachelorarbeit enthielt einen Auszug aus ihrem derzeit in Fertigstellung befindlichen Debütroman „Bauchnabeln“. Darin erzählt sie die Geschichte von Elena, die bereits als Kind Verantwortung für ihre Großmutter übernimmt, während diese zunehmend in ihrer Demenz verschwindet. Über drei Zeitebenen hinweg erkundet der Roman familiäre Fürsorge, Verlust und die Frage, wie Erinnerung und Herkunft ein Leben prägen. Zu ihren weiteren künstlerischen Arbeiten zählen Essays (u. a. für die Berner Kulturagenda) und Theatertexte (u. a. für das Theater Basel).
Sie erhielt 2024 das Literaturstipendium der Stadt Schwaz sowie einen Arbeitsbeitrag der Stadt Zürich, 2025 das Kulturstipendium der Stadt Tuttlingen und war 2026 Teilnehmerin des Klagenfurter Literaturkurses neu des Ingeborg-Bachmann-Preises. Ihre Texte erschienen in zahlreichen Literaturzeitschriften (u. a. Bella triste) sowie in Anthologien, zuletzt im Limmat Verlag.


„Er beginnt sich im Kreis zu drehen und versucht dabei, seine Hüftknochen abwechselnd – erst die eine, dann die andere – nach oben zu heben. Die Pailletten machen keine Geräusche, aber das ist dem Jungen ganz recht. Die Geräusche kann er sich vorstellen.“
Paulina Muck aus "Er hört die Geräusche, die die Pailletten nicht machen” Disputmagazin